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Erfolgsfaktor Mensch in der Logistik

7. November 2013: Jürgen T. Knauf referiert beim RKW Hessen zum Thema „Go X: Die weichen Faktoren in der harten Logistik“

Nachhaltigkeit, Ganzheitlichkeit, Menschlichkeit in der Logistik

  • Go green: Nachhaltigkeit (People, Planet, Profit) entlang der gesamten Supply Chain
  • Go holistic: Ganzheitlichkeit im SCM entscheidet (Der Mensch als Ganzes – die Logistik als Ganzes)
  • Go human: Kritischer Erfolgsfaktor Mensch!

Hintergrund:
Nachhaltigkeit ist das Thema der Zukunft  – ein ganzheitliche Sichtweise entscheidet auch hier wie so oft. Ökologisch, ökonomisch und sozial, das sind die drei Säulen der Nachhaltigkeit (=People, Planet, Profit). Herr Knauf wird den Bogen über alle drei Aspekte spannen und den Fokus des Vortrags dann auf Menschlichkeit in Unternehmen legen.




Projektbewertung mithilfe von S-BIP

29. Oktober 2013: Professor Dögl referiert in Jülich zum Thema „Ganzheitliche Bewertung von Innovationen und Projekten mit der Methode S-BIP“ für das RKW Hessen

  • Basis für Wertbeitragsorientierte (monetär und qualitativ) Entscheidungen für oder gegen Innovationen oder Projekte
  • hohe Vergleichbarkeit (monetär und qualitativ) von unterschiedlichen Innovationen und Projekten
  • einheitliche Kommunikationsplattform für unterschiedliche Interessenslagen im Unternehmen
  • Schaffung von Akzeptanz der Entscheidung auf allen Ebenen im Unternehmen
  • transparente (weil nachvollziehbare) Entscheidungen für das Management und die Fachabteilungen

Hintergrund:
Welcher Manger wünscht sich nicht, dass alle Projekte oder Innovationen am tatsächlichen Wertbeitrag für das Unternehmen ausgerichtet sind. Doch meist scheitert es an der Akzeptanz der Entscheidungen. Der Prozess der Entscheidungsfindung ist nur selten transparent, eine wirkliche Vergleichbarkeit von Projekten kaum gegeben. Nur eine einheitliche und effiziente Projektpriorisierung, die harte und weiche Aspekte berücksichtigt, ermöglicht eine optimale Ressourceallokation und minimiert Fehlinvestitionen.

Herr Prof. Dr. Rudolf Dögl wird mit S-BIP eine simple Methodik zur wertbeitragsorientierten und ganzheitlichen Bewertung von strategischen Projekten und Innovationen vorstellen.




Wenn Buddha Chef wäre…

Wenn Buddha Chef wäre (Wäre Buddha CEO) ..

(28.4.2013) Unternehmen und Menschen unterliegen den vier edlen Wahrheiten Buddhas – ob sie wollen oder nicht. Diese sind Erstens, der Kampf ums Überleben, Zweitens, die Tatsache, dass Gier, Hass und Verblendung Probleme mit sich bringen, Drittens, dass es in der Hand eines jeden Unternehmens selbst liegt, Probleme zu vermeiden und Viertens, dass der 8-fache Pfad zum Erfolg, zum Wohle aller führt. Bei den 8-Pfaden geht es um Weisheit, Moral und Konzentration. Die Zukunft gehört den Unternehmen, deren Chefs die acht Pfade des Erfolgs berücksichtigen.

Die vier edlen Wahrheiten des Buddha als Chef

 

                   
                   

Die acht Pfade des Buddha als Chef

Acht Prinzipien beschreiben im Buddhismus einen Weg, wie Probleme vermieden werden können. Diese gelten gleichermaßen für Menschen wie Unternehmen und deren Lenker:

1. Rechtes Sehen
2. Rechtes Denken
3. Rechtes Sprechen
3. Rechtes Handeln
5. Rechtes Leben
6. Rechte Anstrengung
7. Rechte Achtsamkeit
8. Rechte Konzentration

Unter „rechte/s“ ist angemessen, aufrichtig, rechtschaffen und stets das Ganze berücksichtigend zu verstehen. Die ersten beiden Regeln fokussieren auf das Denken und die Gesinnung, das „Wollen“. Sie sind die Ausgangspunkte unseres Tuns. Die Pfade drei bis sechs beziehen sich auf ethisches, menschliches, sittliches Verhalten, können mit Nachhaltigkeit übersetzt werden und spiegeln sich in unserem Tun wieder. Die beiden letzten Regeln zielen auf mentales und geistig-spirituelles Training ab, um ein erweitertes Bewusstsein zu erlangen und eine vertiefte Betrachtung der Welt zu ermöglichen.

1. Pfad: Rechtes Sehen / Rechte Ansicht
Rechte Einsicht hilft, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Eine subjektive Wahrnehmung führt oft zu einem verzerrten Bild: Zu jedem Sachverhalt gibt es zahlreiche Standpunkte. Ein Blick in die Abteilungen vieler Unternehmen verdeutlich die Problematik: Jeder sieht nur sich, seine Situation, seinen Rahmen, seine Ziele – der Blick fürs Ganze und ein Gesamtziel sind nicht vorhanden. Es wird isoliert gearbeitet und optimiert – Hauptsache es hilft dem eigenen Bereich, auch wenn es dem anderen schadet. Der Pfad der rechten Sichtweise meint auch Toleranz, meint auch, den eigenen Standpunkt verlassen zu können, der zwar eigene Vorteile bietet, aber dem Ganzen nicht dienlich ist. Eine Situation von verschiedenen Seiten zu beleuchten, erfordert einen Schritt auf andere Menschen und Abteilungen, aber auch Lieferanten und Kunden zuzugehen, um ihre Perspektiven wirklich zu verstehen, eine offene Kommunikation zuzulassen und eine Lösung zum gemeinsame Wohle, zum langfristigen Erfolg aller zu ermöglichen. Eine objektive Sichtweise, die die Ist-Situation neutral wahrnimmt, ist Ausgangspunkt für anstehende Veränderungen. Werden Veränderungen von einer falschen Basis abgeleitet, führen sie zu falschen Ergebnissen.
Wäre Buddha Chef, würde er seinem persönlichen Blickwinkel nicht zuviel Gewicht geben, sondern die Ist-Situation sachlich und offen, ggf. mit neutraler Unterstützung, analysieren und sehen – losgelöst von seinen persönlichen Interessen. So würde er all sein Tun stets vom richtigen Ausgangspunkt beginnen und so optimale Ergebnisse erzielen.

2. Pfad: Rechtes Denken / Rechte Gesinnung
Rechtes Denken ist eine Aufforderung, die Gedanken stets zu überwachen: Sind es „heilsame“ Gedanken, also Gedanken, die mir und den anderen Wohl bescheren, oder schaffen sie mir und anderen Leiden? Rechte Gesinnung ist der Entschluss zum Nichtschädigen anderer, ist ohne Habgier, ist achtsam, ist großzügig. Es geht darum, die Dinge mit der richtigen Einstellung zu tun und nicht, um etwas zurückzubekommen oder anerkannt zu werden. Häufig gibt es versteckte Absichten (bewusst oder unbewusst), mit dem Ziel etwas Positives für sich selbst zu erreichen. Bevor man handelt, soll man seine Gedanken hinterfragen, sich des wahren Motivs bewusst werden und stets prüfen, ob sein Tun anderen schadet. Sowohl Daimler Benz als auch Porsche haben u.a. gezeigt, wohin Habgier führen kann – zu massiven Verlusten. Unternehmen, die beispielsweise ihre Mitarbeitenden oder Lieferanten knebeln oder ihre Kunden binden statt begeistern, haben keine rechte Gesinnung und nur kurzfristig Bestand.
Wäre Buddha Chef, würde er sein Denken, seine Ziele und seine Werte regelmäßig und kritisch beobachten und bei Bedarf nachjustieren. So wäre er immer auf dem rechten Weg – auch wenn sich die Rahmenbedingung der Gesellschaft ändern.

3. Pfad: Rechte Rede, Rechtes Sprechen
Der dritte Pfad meidet Lüge, Verleugnung, Beleidigung und Geschwätz. Reden basiert auf den Gedanken und kann wie diese auch heilsam oder unheilsam, nützlich oder unnützlich, wahr oder falsch sein. Das richtige Wort, zur richtigen Zeit, wenn es wahr, höflich und dienlich ist, kann Wunder bewirken. Eine Lüge aber, oder Wahrheit zum falschen Zeitpunkt, vom Hass getrieben oder unhöflich vorgetragen, kann zu Problemen führen. Wie oft werden in Unternehmen Entscheidungen schlecht oder zum falschen Zeitpunkt kommuniziert. Beispielweise das Bekanntwerden, dass der Fußballprofi Mario Götze vom Rivalen Dortmund zu den Bayern wechselt – und zwar kurz vor dem Championsleague-Finale – war wenig förderlich. Ein Blick in die Politik zeigt ebenfalls, welche negativen Auswirkungen undienliche Kommunikation hat – die Glaubhaftigkeit und der Respekt gegenüber unseren Politikern ist eher gering.
Wäre Buddha Chef, würde er auf seine Kommunikation achten, und diese konsequent mit rechtschaffenen Werten in Einklang bringen. So würde er bei Mitarbeitenden, Lieferanten und Kunden als loyaler und ehrlicher Manager erscheinen.

4. Pfad: Rechtes Tun / Rechtes Schaffen 
Das rechte Tun ist frei von Angst, handelt zum Wohle aller und immer den Umständen angemessen. Es vermeidet Töten, Stehlen, Missbrauch und Übergriff. Jeder muss sein Tun vor allem vor sich selbst verantworten. Die Würde und Freiheit von anderen, Achtung, Wohlwollen und der Respekt vor dem Leben sind die obersten Prinzipien. Das rechte Handeln gründet auf Einsicht und tiefem inneren Verstehen des Lebens und der Liebe. Rechtes Tun führt zu Frieden, Ruhe, Harmonie, Weisheit, Wohlbefinden, Gesundheit, Erfolg und Glück. Es betrifft auch jeden selbst, denn jeder Mensch, der selbst glücklich ist, macht „das Ganze“ glücklicher. Ein Chef, der ein wirklicher Leader ist, dem die Mitarbeitenden (Lieferanten und Kunden) mit Begeisterung folgen, der in der Gesellschaft und der Wirtschaft hoch angesehen ist, achtet stets auf seine Wahrnehmung, seine Gedanken, seine Worte und sein Handeln und richtet alles am Wohle des Ganzen aus, agiert nachhaltig und ist dadurch erfolgreich. Schlecker und Praktiker – wie auch viele andere Unternehmen haben gezeigt, wie man es nicht macht. Die einen sind pleite, während der Wettbewerb floriert.
Wäre Buddha Chef, würde er sein Handeln, die Ausrichtung des gesamten Unternehmens an edlen Zielen und rechtschaffenen Werten ausrichten. So wären seine Gedanken, Worte und Taten stets in Einklang – er würde als wahrer Leader gesehen werden.

5. Pfad: Rechtes Leben / Rechter Lebenserwerb
Im Buddhismus geht es um ein Leben, das anderen nicht schadet. Ausbeute, Betrug und Egoismus sind zu unterlassen. Geld nur so zu verdienen, dass es Menschen, Tiere und der Umwelt nicht schädigt und so auch den eigenen Geist nicht quält. Jeder muss für sich die Frage stellen, ob er mit seinem täglichen Handeln in den Spiegel schauen kann, ob seine Tätigkeit auf einer guten Moral basiert, anderen keinen Schaden zufügt und bei Bedarf Um-Denken und Um-Handeln. Wer kein rechtes Leben führt, muss sich nicht wundern, wenn eines Tages „das Leben“ sich ihm gegenüber auch nicht so verhält, wie er es sich wünscht. Jeder Chef sollte seine Vision und Mission, die Ziele, die Strategie am fünften Pfad spiegeln, klar definieren und kommunizieren, wenn er langfristig erfolgreich sein will. Er muss die Produkte, Services und Projekte konsequent daran ausrichten und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess etablieren, innovativ sein. Auch große Unternehmen wie Nokia, Sony und Phillip Holzmann bspw. mussten und müssen erleben, was unmoralisches Handeln und verschlafene Innovationen bedeuten. Und auch Apple steht in der Kritik, insb. im Hinblick auf das abgeschottete System und mangelnde Nachhaltigkeit.
Wäre Buddha Chef, würde er über den Tellerrand hinausschauen und prüfen, ob seine Strategie und seine Projekte dem Gesamtwohl dienen. So hätte er stets ein gutes Gewissen, würde jeden Morgen in den Spiegeln schauen können und wüsste die „Kräfte des Universums“ hinter sich.

6. Pfad: Rechtes Streben / Rechte Anstrengung
Rechtes Streben bezeichnet den Willen, unsere Absicht. Es geht darum, das Denken zu überprüfen, Negatives wahrzunehmen, zu zügeln und durch Positives zu ersetzen. Heil statt Unheil. Würde statt Unwürde. Mitgefühl statt Ignoranz. Wir statt ich. Neben den Gedanken geht es also auch um Gefühle und Emotionen – unser Geist umfasst das Denken und das Fühlen. Insb. in der westlichen Welt ist körperliche Hygiene (und die Wartung unserer Maschinen) selbstverständlich, die geistige und seelische Hygiene wird meist vernachlässigt. Diese erfordern jedoch eine klare Wahrnehmung und ein klares Bewusstsein. Voraussetzungen sind Warmherzigkeit, Güte und Mitgefühl, Gleichmut, gegenseitige Unterstützung, Toleranz, Wertschätzung und Selbstliebe. Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern, sich so anzunehmen, zu lieben wie man ist, auf seine Gedanken, Worte und Taten zu achten und alles im Leben als Chance zur Entwicklung zu verstehen. Ein Chef der sich selbst nicht liebt, sondern handelt um seine Defizite zu kompensieren, seine Ängste zu verbergen und seine Süchte zu befriedigen anstatt sein Tun zum Wohle des Ganzen einzubringen, ist kein guter Chef. Mag sein, dass er viel Geld verdient, dass er Macht ausüben kann, im Herzen aber ist er nicht glücklich. Und würde er länger in den Spiegel schauen, und seine Gefühle offen zulassen, würde ihn eine Unzufriedenheit, vielleicht sogar Trauer überkommen.
Wäre Buddha Chef, würde er seine wahren Antriebskräfte erkennen und alle Aktivitäten anstatt an diesen, an dem Nutzen für das Unternehmen und die Gesellschaft ausrichten. So würde er ein rechtschaffenes Unternehmen formen, das langfristig Bestand hätte, er wäre erfolgreich, glücklich und anerkannt.

7. Pfad: Rechte Achtsamkeit / rechte Konzentration
Rechte Achtsamkeit bezieht sich auf den Körper (Atmen, Sitzen, Gehen, Stehen..), das Denken (Gedanken, Absichten, Streben..) und das Fühlen (Gefühle, Emotionen, Sinnesreize..). Nur wer sich des Dreiklangs von Körper, Geist und Seele bewusst ist, wer alles bewusst wahrnimmt, kann das sich und seine Ausrichtung überprüfen und steuern. Diese ganzheitliche Achtsamkeit führt zu einem Leben im „Hier-und-Jetzt“, zu einem intensiveren Leben. Innehalten führt auch zur Entspannung. Durch eine Innenschau entsteht Klarheit und es fällt oft leichter, sich seiner selbst und der Ursachen seiner Probleme bewusst zu werden. Dieses sind Voraussetzungen um sein Handeln anzupassen und Rechtes Sein zu erlangen. Zu große Ablenkung, mangelnde Konzentration oder Multitasking führen zu mäßigen Ergebnissen, oft sogar zu Unfällen oder anderem Leid. Warum schneidet man sich in den Finger, übersieht eine Ampel oder knickt um? Aus mangelnder Achtsamkeit! Ein Chef, ein Unternehmen und die Mitarbeitenden benötigen eine klare Fokussierung auf klare Ziele und ein bewusstes Handeln, um Erfolg zu haben. Ansonsten verschwinden sie trotz großer Anstrengungen im Mittelmaß oder gehen sogar unter. Opel und Karstadt sind zwei Beispiele für eine unklare Fokussierung. Wer weiß, für was die beiden Unternehmen wirklich stehen? Mittelmaß – ein bisschen hier ein bisschen dort..? Und auch Saab beispielsweise hat gezeigt, wie man es vom Liebhaber-Auto, ja vom Kult-Auto über mangelnde Fokussierung, über Mainstream in die Pleite schafft.
Wäre Buddha Chef, würde er in jedem Moment ein sehr bewusstes und achtsames Leben führen, sich stets seiner Gedanken, Worte und Taten bewusst sein und sein Unternehmen höchst effektiv und effizient führen. So würde ein Unternehmen erschaffen, in dem er und seine Mitarbeiter gerne arbeiten, das tolle Lieferanten hätte, von dem die Kunden begeistert sind und das seine Ziele erreicht.

8. Pfad: Rechte Versenkung / Rechte Meditation
Rechte Versenkung bedeutet, den unruhigen und abschweifenden Geist zu kontrollieren, zur Ruhe zur führen, bewusster zu leben, um sich besser zu fokussieren zu können. Meditation bedeutet nicht, sich hinzusetzen und gedankefrei zu sein. Meditation bedeutet klares Bewusstsein in jedem Moment, eine höhere Präsenz und führt zum Erkennen und tiefen Einsichten. Dies ist die Basis um allen und allem mit Liebe, Güte, und Wohlwollen zu begegnen, Mitgefühl zu empfinden und Gleichmut zu erleben. Kein „müssen“, kein „wollen“, kein „um zu“ sondern reines edles Sein. Durch permanente Meditation im täglichen Leben erreicht man ein klareres Bewusstsein und damit klarere Gedanken, Worte und Taten, die in Einklang mit dem rechten Streben und einem rechten Leben sind.
Wäre Buddha Chef, würde er sein Bewusstsein und das Vertrauen in sich steigern und so stets die richtigen Entscheidungen treffen – ganz zum Wohle aller. So wäre er präsent in jedem Moment, wäre ein charismatischer Chef, dem vertrauensvoll gefolgt wird und würde ein Unternehmen schaffen, von dem die Welt spricht.

Fazit
Klares Sehen, rechtes Denken, Sprechen und Handeln und Werte die dem Wohle aller dienen sowie klare Fokussierung und reines Sein sind wichtige Pfade des Buddha als Chef. Buddha als Chef wäre ein wahrer Leader, wäre immer auf dem rechten Weg, wäre erfolgreich und würde seinen Beitrag für eine „bessere“ Welt leisten.

„Wenn Buddha Chef wäre“ als PDF zum Download




Sofortmaßnahme in einer Krise

Sofortmaßnahmen in einer Krise..

Unternehmen und deren Lenker müssen in einer Krise das Tagessgeschäft aufrechterhalten, die Liquidität sichern und gleichzeitig eine nachhaltige Unternehmenssicherung gewährleisten. Das ist allerdings schwierig, wenn insb. die finanziellen Spielräume klein sind. Es gibt jedoch entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine Vielzahl kleiner Maßnahmen, die eine große Wirkung haben. Wer diese nützt, wird die Krise besser überstehen und sich gleichzeitig für die Zeit nach der Krise rüsten.

Wenn ein Unternehmen in eine Krise gerät, ist das gut so – wenn man sie auch als Chance versteht und nutzt – um aus Fehlern zu lernen und die Situation und Zeit für sich arbeiten lässt. Neben falschen Zielen, kurzfristiger Gewinnmaximierung, Profit auf Kosten der Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung hat noch ein Aspekt zur Krise beigetragen: der oft intrinsisch getriebene Aktionismus in den Unternehmen. Man hat sich kaum Zeit genommen zu reflektieren, die nächsten Schritte gezielt auszuwählen und behutsam anzugehen. Gut war, was neu war, was Veränderung war, was schnell fertig sein „musste“ und was kurzfristige Erfolge versprach. Die Ergebnisse waren eine Vielzahl von Prio-1-Projekten, permanente Reorganisationen, Projekte deren Kundennutzen nicht hinterfragt wurde, unendliche Meetings – die gerne auch mal in „Talkshows“ ausarteten – kaum Zeit für das Tagesgeschäft und keine Zeit zum Atmen.

Eine Krise zwingt zum Nachdenken und wer daraus lernt, nutzt sie auch. Erfolgreich ist, wer sich jetzt bereits auf die Zeit nach der Krise vorbereitet und die Chance, die die Krise bietet jetzt nutzt. Aufräumen heißt die Devise! Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von „kleinen Maßnahmen mit großer Wirkung“, die im Folgenden skizziert sind. „klein“ bedeutet in diesem Fall ohne große Kosten und ohne großen Aufwand. „groß“ bedeutet die einen nachhaltig positiven Effekt haben.

Eine Krise als Chance sieht, wer jetzt „alte Zöpfe abschneidet, aufräumt, Projekte und Prozesse hinterfragt, ausschließlich nachhaltige Strategien verfolgt, den Kunden und dessen Nutzen wieder in den Mittelpunkt stellt, auf Unternehmenskultur, Werte und Betriebsklima achtet und die Mitarbeiter als den entscheidenden Wettbewerbs- und Erfolgsfaktor erkennt. Wer sich jetzt auf die Zeit nach der Krise vorbereitet, legt den Grundstein für langfristigen Erfolg. Wirkliche Leader sind gefragt!

Hier finden Sie eine Vielzahl an Sofortmaßnahmen für eine Krise..




Wissensmanagement-Tage: Erfahrungsträger

20./21.11.2012: Henning Gattwinkel moderiert den Workshop „Der Erfahrungsträger geht – wer übernimmt den Staffelstab?“ bei den 8. Stuttgarter Wissensmanagement-Tagen

  • Leaving Employee, Alterspyramide, Ingenieurslücke, Yellow Pages, Story Telling, …
  • Junge Wilde & Alte Hasen, Digital Natives, Immigrants & Ignorants, Gender Mainstream
  • Wissenslandkarten, Wissenslücken, gesteuertes Vergessen
  • Produktzyklen, Time to Market, Innovationscoaching
  • Stakeholder, Sponsoring, PUMA (ProjektUMfeldAnlyse),
  • Lernendes Unternehmen, erfahrungsgeleitetes Lernen – Konstruktivismus, Systemisches Coaching




Strategische Ausrichtung für Entscheider

7.8.2012: Die ersten 100 Tage als Entscheider entscheiden

Vier Ebenen der strategischen Analyse und acht Fragen der strategischen Ausrichtung für Entscheider
In den ersten Wochen legen neue Entscheider die Basis für Erfolg – oder fürs Scheitern in der neuen Position. Es gilt, die knappe Zeit effektiv zu nutzen und die Weichen auf unter-nehmerischen und persönlichen Erfolg zu stellen. Wer zu Beginn falsche Prioritäten setzt, nicht ganzheitlich denkt oder die Menschen vergisst, scheitert.




Ganzheitliche Nachhaltigkeit

3.5.2012 – Jürgen T. Knauf hält die Key-Note „The big view“ beim BME‐Nachhaltigkeitstag in Frankfurt am Main

Eine Welt reicht nicht für alle – Warum keiner so weitermachen kann wie bisher!
=> Nachhaltigkeit als Herausforderung und Chance
=> Treiber und Effekte kennen und beherrschen
=> Der Blick fürs Ganze entscheidet!
=> Gezielt handeln – Jetzt!

SCOPAR Ganzheitliche Nachhaltigkeit: BIG VIEW Handout KNAUF




Wissens- und Innovationsmanagement

Prof. Günther H. Schust: Wissens- und Innovationsmanagement löst das traditionelle kennzahlen-orientierte Management ab

Finanzanalysten sind längst dazu übergegangen dem immateriellen Vermögenswert der Betriebe einen höheren Stellenwert einzuräumen. Dabei geht es für sie um die Frage: Welchen öko-technologischen Nutzen das Unternehmen heute und morgen mit seinem Know-how erwirtschaften kann?
Dabei zählt vor allem die Geschwindigkeit mit der es die Produktlösungen und Dienstleistungen für den Kunden und die Umwelt entwickeln und auf den Markt bringen kann. Der Marken- und Unternehmens-Wert wird dabei entscheidend bestimmt von seinen innovativen Mitarbeitern (Human-Knowledge-Capital), die der Betrieb in seinen Reihen hat. So fiel z.B., der Aktienkurs um ca. 10% und damit der Firmenwert um mehr als 10 Mrd. Dollar, als Steve Jobs, CEO von Apple/Inc. USA, sich wegen Krankheit aus der Geschäftsführung zurück zog.
Traditionelles, betriebswirtschaftliches Management findet im Aktionsdreieck Markt, Organisation und Mitarbeiter statt. Damit leistet der Manager einen produktiven Beitrag zur Erhaltung und dynamischen Wertschöpfung der Organisation. Das Wissens- und Innovationsmanagement wird dabei eine immer größere Rolle spielen und das traditionelle Management in fortschrittlichen Unternehmen ablösen. Lt. der aktuellen Studie Prof. Dr. Holger Rust, Uni Hannover, ist die Kultur des kennzahlen-orientierten Formalismus im Management gescheitert.

Organisationen, sogar ganze Wissensgesellschaften scheitern heute immer mehr an den zu geringen Realisationsgeschwindigkeiten der Produkt- bzw. Kundenlösungen!

Eine Aussage, die von sehr elementarer Auswirkung in der Praxis ist. Immer und immer wieder müssen wir bei unseren Projekten feststellen, dass die vorgeschlagenen, mit den Führungskräften/Mitarbeitern und der Geschäftsführung ausführlich abgestimmten Unternehmens- und Personalkonzeptionen in der „Schublade“ verschwinden, bzw. vom Management und den Mitarbeitern nicht konsequent und vollständig umgesetzt werden.  Kurz gesagt: Sie scheitern oder bleiben wirkungslos! Was Unternehmen am wenigsten zugeben ist, dass

  • die adäquaten Schlüsselkräfte, noch das notwendige Wissen vorhanden sind, damit diese die Organisation zu einem schnelleren Erfolg führen können;
  • die IT-Netzwerke so ausgebaut sind, dass das Wissen im Unternehmen jedem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt und dabei nicht geplündert werden kann;
  • das Wissen ihrer Mitarbeiter nicht dokumentiert ist, und es mitnehmen, wenn sie aus dem Unternehmen ausscheiden.

Erst wenn die Probleme dermaßen anwachsen, die Kunden wegbleiben, Nachfolger für Key-Stellen nicht vorhanden sind und Key-Projekte zu viel Geld verschlingen, wird schnell erkannt, dass fehlendes kompetentes „Personal“ ein wachstumshemmender Faktor ist.

Nicht länger darf sich der Manager darauf beschränken, die ihm gestellten Fragen nur zu beantworten und dann als ausführendes Exekutions-Organ zu gelten. Vielmehr muss sich der Manager die öko-technologischen Fragen von übermorgen – bereits heute – stellen, um morgen Antworten für die zukünftige Entwicklung innerhalb und außerhalb des Betriebs parat zu haben. Nicht umsonst ist Google Inc. das nach Apple wertvollste Unternehmen der Welt. Diese Bewertung basiert auf seinem Know-how und der zukünftigen Überzeugung der jungen Kunden, die sich für dessen Produkte und Lösungen entscheiden.

Viele Manager verschlafen hier strategische Chancen, um als „Katalysator“ zum wesentlichen Wertschöpfungszuwachs beizutragen. Gerade die Auseinandersetzung mit verändertem Verhalten bei Wertevorstellungen, auch bei umwelt-neutralen Technologien sowie mit entsprechenden Maßnahmen, die diese kulturell verankern helfen, erweisen sich als immer notwendiger.

Die aktuelle Studie Aberdeen: „Delivering Project Profitability“ hat gezeigt, dass verzögertes Wissens- und Innovationsmanagement dazu führt, dass mehr als 40 Prozent der Projekte den Anforderungen nicht gerecht werden. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in den Unternehmen um 60 Prozent gestiegen sind. Jedes 4. Projekt das Budget überzieht bzw. am mangelnden Anforderungs-Management scheitert und damit Milliarden im Jahr verschlingen.

Die Flucht in neue Schlagworte hilft hier nur wenig, zumal die Konsequenz unausweichlich bleibt: Ein Umdenken ist notwendig! Selbst Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel stellt fest: „Wir brauchen ein grundsätzliches Umdenken, um der Probleme (unserer Zukunft, der Autor) Herr zu werden.“ D.h., es ist ein Neubeginn zu machen. Deutschland muss sich als lernende Nation für Jung + Alt verstehen.

Mit den mündigen Bürgern muss ein ständiger Dialog geführt werden. Sie wollen ernst genommen werden. Wichtig ist, dass die Kette des Wertschöpfungsprozesses (mit Erfolgen und Misserfolgen!) im Unternehmen von jedem Mitarbeiter verstanden wird. Erst dann kann er den Sinn seiner Arbeit verstehen und auch darstellen, sowie „über den Tellerrand“ hinaus sehen. „Egalitäre“ Führungsstrukturen sollten es einem Manager möglich machen, Organisation und Teams so erfolgreich zu gestalten, dass Menschen sich darin wohlfühlen und damit auch TOP-Performance erbringen können. Eingefahrene Verhaltensweisen und das state-of-the-art Wissen der Mitarbeiter lassen sich nur noch in interaktiven Qualifizierungsprogrammen erneuern. Steve Jobs, in 2011 verstorbener CEO von Apple Inc., hat es meisterlich verstanden, sein Unternehmen dadurch für Mitarbeiter und Kunden zukunfts- und gefühlsstark zu machen.

Merke: Menschen „lernen und wachsen“ an komplexen Aufgaben und Herausforderungen. Sie wenden gerne Ihr neues Wissen an und generieren dadurch wieder neues Wissen und damit attraktive Gesamt-Lösungen. Leistung (= Wollen und Können) erzeugt aber die Führungskraft im Betrieb nur durch eine hohe Lernkurve, situative Unterstützung und  hierarchiefreie Vernetzung aller Beteiligten – gleich welchen Alters und Geschlechts. Öko-technologische Innovationen können dabei nur mit einem öko-sozialem Denken + Handeln „Hand in Hand“ gehen.

Fünf Punkte, die Sie tun können:

Realisieren Sie einen „Campus für Wissen und Innovation“, in dem Sie das „grüne“ Denken und Handeln der Mitarbeiter auf allen Ebenen fortlaufend auf den neuesten Stand bringen und vernetzen:
1.       Schreiben Sie nicht nur die wichtigsten Ziele und Visionen Ihres Unternehmens in den nächsten 1 – 10 Jahren auf, sondern ermitteln Sie auch, ob Sie dafür das adäquate (Führungs-) Personal haben.
2.       Erstellen Sie aussagekräftige Kompetenzenprofile, die die Mitarbeiter als Experten, Führer, Potenziale für (Zukunfts-) Projekte auszeichnen.
3.       Messen Sie bei der Effektivität ihrer Führung nicht mehr nur Deckungsbeiträge und Gewinn, sondern vor allem die Realisationsgeschwindigkeit der Kunden-Lösungen und deren öko-technologisches Image bei den Nutzern (stake holdern).
4.       Realisieren Sie eine IT-Wissens- und Innovationsplattform, auf der sie nicht nur Ihre Produktherstellung u. a. dokumentieren, sondern auch das Wissensvermögen Ihrer Key-Mitarbeiter, das zum „Lernen aus Fehlern“ genutzt wird.
5.       Finanzieren Sie nur noch arbeitsplatznahe Kompetenzentrainings und eLearnings in denen der Grundstein für eine nachhaltige Denk- und Handlungsweise gelegt wird (= Führungsscheinzertifikat, mit Brush-up Programm mind. alle 2 Jahre)!

Sehr gerne unterstützen wir Sie…

AUTOR

Prof. Günther H. Schust, München ist Gastdozent für Leadership-, Personal-, Projekt- und Innovations-Management an den Hochschulen St. Gallen, Zürich-Winterthur, Kempten/Allgäu und Hamburg-München.
Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von SCOPAR Scientific Consulting Partners, München www.SCOPAR.de sowie Partner und Mitgesellschafter der IHH International Management- und Personalberatungsges. mbH, München www.i-h-h.com.
Mit seinen Kollegen realisiert er den „Führungsschein für Führungskräfte“, bei dem zukunftsfähige Innovations-, Problemlösungs- und Persönlichkeitskompetenzen vermittelt werden.
Besuchen Sie sein neues eBook „Unterstützende Führung – die neue Rolle der Führungskraft im 21. Jahrhundert“, das Sie kostenlos herunterladen können unter: bookboon.com/de/business/management/unterstutzende-fuhrung
Haben Sie Fragen – rufen Sie an oder schreiben Sie uns:

SCOPAR – Scientific Consulting Partners
Maximilianstraße 35a
80539 München
Fon: +49 – 89 – 958 98 065
Fax: +49 – 89 – 958 98 066
E-Mail: info@scopar.de
Web: www.SCOPAR.de




Customer Value Management

Prof. Dr. Martin Selchert hält die Key Note zum Thema „Customer Value Management“ am 21.9.2011 auf der IT & Business in Stuttgart

Mehrwert in der Kundenbeziehung entdecken und systematisch heben!“ Darin zeigt er anhand von Projektbeispielen, wie sich durch die richtige Fragetechnik zusätzliche Preisbereitschaft feststellen lässt, wie Kunden richtig priorisiert und abgestimmt angesprochen werden, um letztlich den Kundenwert systematisch zu steigern. Prof. Selchert lehrt Marketing, Management und E-Business an der FH Ludwigshafen und unterstützt SCOPAR Klienten in allen Fragen marktorientierter Unternehmensführung.
„Um den Wert des Kunden zu maximieren, braucht man mehr als CRM Technologie, nämlich verlässliche Informationen über Kunden, quantifiziertes Kundenpotenzial, eine klare Strategie, abgestimmte Maßnahmen und eine funktionierende Organisation: Das ist umfassendes Customer Value Management“ Prof. Dr. Martin Selchert (Mitglied des wissenschaftlichen SCOPAR-Beratergremiums)




Die Führungsstrategie von morgen

Unterstützendes Führen – Das ist die Führungsstrategie von morgen (Ein Ausblick von Professor Günther H. Schust)

Mitarbeiter zu motivieren, gehört zu den klassischen Führungsaufgaben. Doch das „WIE“ befindet sich im Wandel: Wie können Führungskräfte den Anforderungen begegnen und eine neue Generation von Mitarbeitern wirksam in das 21. Jahrhundert führen? Unterstützendes Führen zeigt Ihnen, wie Sie zukünftig ihre Mitarbeiterführung attraktiver und nachhaltiger gestalten können.

„Ich halte ihren Text für das Beste, was ich in den letzten Jahren über Führung zu lesen bekommen habe.“
Prof. Gerald Peichl, Leiter Bibliothek Universität St.Gallen / Schweiz.

Das eBook finden Sie unter
bookboon.com/de/business/management/unterstutzende-fuhrung

Die Führungsstrategie von morgen