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Ein Daten-Tsunami braut sich zusammen ..

Data Governance: Unternehmen droht der Daten-Tsunami

Ein Interview mit Michael Jost und Ralf Matwin

Cloud, Big Data, permanent zunehmende Datenflut und Datenkomplexität sind nicht nur im Rahmen der DSGVO Schlagwörter, die Unternehmen und deren IT-Verantwortliche derzeit umtreiben. Ein weiteres kritisches Handlungsfeld, das den so schon übervollen Alltag der Verantwortlichen in Unternehmen mit zusätzlichem „Verbrauch“ von Zeit und Ressourcen belastet.

 

Unternehmen müssen jetzt handeln – oder können von dem Daten-Tsunami hart getroffen werden!

In dem Interview lesen Sie ob Data Governance ein neues Buzzword oder kritischer Erfolgsfaktor in der IT ist, warum ist es so wichtig, die Daten im Unternehmen zu beherrschen, wer im Unternehmen verantwortlich ist (Geschäftsführung oder IT-Leiter / CIO) und wie man grundsätzlich vorgeht, um auf der sicheren Seite zu sein.

Das gesamte Interview zu Data Governance als PDF lesen.




Maßnahmen zur IT-Kostensenkung

20 Maßnahmen, wie Sie IT-Kosten senken können, ohne große Ausgaben zu verursachen

In Projekten und Gesprächen mit Kunden fallen im Moment immer wieder Aussagen wie „wir haben 120% Arbeit, müssen aber zusätzlich sparen“, „Die Arbeit bleibt gleich, wir müssen aber 30% Personal abbauen“, „Von bestehenden Aufgaben fällt nichts weg, wir sollen aber neue Services anbieten“. Viele Unternehmen müssen sparen. Sparen, sparen, sparen. Was geht und wo es geht. Es ist keinerlei Spielraum vorhanden, weil Umsätze und Gewinne eingebrochen sind und es oft ums Überleben geht. Wie Sie IT-Kosten senken können, ohne große Ausgaben zu verursachen, lesen Sie hier…

20 effektive Maßnahmen zur Kostensenkung in der IT




Webcast: dezentrale IT-Dienstleistungen

24. Juli 2009: Michael Jost (Head of IT-Consulting) moderiert den live-webcast von nextbusiness-IT

ManagedServices – Wie Sie von dezentralen IT-Dienstleistungen profitieren?
Fokus:
* Was sind die Kernprozesse des Unternehmens?
* Wie viel Ressourcen sind der optimalen Steuerung der IT zugeordnet?
* Wie lassen sich IT-Prozesse wirksam beschleunigen?
* Welche Teile des ManagedServices Puzzle bringen den größten Mehrwert für das Unternehmen?




Live-Webcast „Unified Communications“

Jürgen T. Knauf im Live-Webcast „Unified Communications“

Dienstag, 22.04.2008 – 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Einfach und flexibel alle Möglichkeiten zeitgemäßer Bürokommunikation nutzen – ein Bedürfnis von Unternehmern und Mitarbeitern gleichermaßen. Neue Technologien für Unified Communications ermöglichen es, alle Kommunikationsoptionen (z.B. Telefonat, Instant Messaging, Videokonferenz) unterbrechungsfrei zu nutzen. Und über die Präsenzinformationen finden alle Anwender zu jeder Zeit den optimalen Kommunikationsweg zueinander.

Im Webcast erfahren Sie, wie Unified Communications durch verbesserte Zusammenarbeit die Produktivität steigert und gleichzeitig Einsparpotenzial bei Ihren ITK-Kosten realisiert.




CIO-Excellence 2008

17. April in FFM: CIO-Excellence 2008

3 exklusive Strategie-Workshops rotierend an einem Tag in Frankfurt am Main mit limitiertem Teilnehmerkreis aus dem IT-Management, konzipiert und moderiert von 

6 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu den TOP-Zukunftsthemen:

IT-Helden: Kommunikationsstrategien für intern und extern

„Tue Gutes und sprich darüber!“: IT-Leistungen richtig positionieren

IT-Potenziale: Erfolgsstrategien für Spitzenleistungen

„Erfinde Dich neu!“: Innovative IT-Organisation in turbulenten Zeiten

IT-Resultate: Portfoliomanagement und Priorisierung der Zukunft

„Genies überblicken das Chaos“: Komplexität bewältigen, Strategien konsequent umsetzen

Workshop I: IT-Helden  –  Kommunikationsstrategien für intern und extern

„Tue Gutes und sprich darüber!“: IT-Leistungen richtig positionieren

Moderation: Prof. Dr. Martin Selchert, Martin W. Puscher

Viele IT-Abteilungen haben mit Ihrem Ruf zu kämpfen, werden intern – und selten offen – als „Bremser“ oder „Chaoten“ bezeichnet. Gerade wenn die internen Kunden gar keine Wahl des Anbieters haben, wird der Vorwurf des kundenfeindlichen Monopolverhaltens laut. Um ein solches Verhalten zu vermeiden und gute Leistungen sichtbar zu machen, ist die richtige Kommunikation mit den Kunden entscheidend. Das beginnt bei der Wahrnehmung der Kundenanforderungen, der Frage, woher die Diskrepanz zwischen tatsächlicher und wahrgenommener Leistung kommt. Dann muss man sich auch im IT-Bereich systematisch und kritisch prüfen, ob die eigenen Leistungen den erwarteten Nutzen für das eigene Unternehmen generieren. Schließlich ist die Frage zu beantworten, welche Maßnahmen man als IT-Verantwortlicher ergreifen kann, um den eigenen Bereich mit seinem Wertbeitrag zu verdeutlichen.

In dem Workshop geht es also um die konsequente und systematische Nutzung der Möglichkeiten eines Kundenbeziehungsmanagements für den IT-Bereich, die Positionierung, die Optimierung der Leistung und die richtige interne wie externe Kommunikation.

Workshop II: IT-Potenziale  –  Erfolgsstrategien für Spitzenleistungen

„Erfinde Dich neu!“: Innovative IT-Organisation in turbulenten Zeiten

Moderation: Prof. Dr. Michael Klotz, Dr. Eberhard Groetschel

Es ist inzwischen unbestritten, dass in der IT das Potenzial für nachhaltige Unternehmenserfolge liegt. Schwierig bleibt es, diese Potenziale systematisch zu erkennen und zu realisieren! Dabei sind viele Faktoren zu berücksichtigen: Unternehmensstrategien und Ziele, Organisationsstrukturen und Kernkompetenzen, Prozesse und Technologien. Wie kann systematisch der Wertbeitrag der IT zum Unternehmenserfolg gesteigert, wie können sich teilweise widersprechende Anforderungen nach Stabilität und Flexibilität, Qualität und Geschwindigkeit effektiv umgesetzt und befriedigt werden?

In dem Workshop werden verschiedene Modelle zur IT-Organisation und zu IT-Prozessen im Hinblick auf den Wertbeitrag vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.

Workshop III: IT-Resultate  –  Portfoliomanagement und Priorisierung

„Genies überblicken das Chaos“: Komplexität bewältigen, Strategien konsequent umsetzen

Moderation: Prof. Dr. Rudolf Dögl, Michael Jost

Das richtige Projekt zur richtigen Zeit zu starten ist eine Kunst. Nach wie vor ist die Priorisierung schwierig, wenn durch eine Bewertung ausschließlich nach quantitativen und monetären Kriterien strategische Komponenten nicht ausreichend berücksichtigt werden. Wunsch und Wirklichkeit, die Aspekte „Kunde“, „Prozesse“, „Lieferanten“, „Marktwirkung“ und weitere in ein ganzheitliches Portfoliomanagement einzubinden, weichen oft auseinander. Im Vordergrund der Bewertungssystematik steht der Erfolgsbeitrag von Innovationen und IT-Projekten für das Unternehmen. Die richtige Methodik erlaubt es, die Priorisierung frühzeitig vorzunehmen, wenn noch geringe Aufwände generiert, aber ein Großteil der Kosten festgelegt werden. Dabei stellt weniger die monetäre Seite ein Problem dar, als vielmehr die Frage nach der Wichtigkeit der „weichen“, qualitativen Faktoren. Kann und soll man Projekte zur Verbesserung der Kundenkommunikation und die Einführung einer neuen Logistiklösung miteinander vergleichen, welches sind die strategisch wichtigen Kenngrößen, kann man die qualitativen Kriterien in irgendeiner Form normieren?

In dem Workshop werden die verschiedenen Methoden des IT-Portfoliomanagements und der Priorisierung von IT-Projekten inkl. deren Vor- und Nachteile sowie der kritischen Erfolgsfaktoren diskutiert und erarbeitet.

Exklusiv für CIOs, IT-Leiter und IT-Entscheider, limitiert auf insg. 30 Teilnehmer!

Details und Anmeldung finden Sie hier: http://www.cio-excellence.de.

Als IT-Entscheider können Sie sich per Mail vormerken lassen unter anmeldung@CIO-Excellence.de




Interview zu E-Commerce

„Nirgends wird mehr Geld verschenkt als im E-Commerce“

Prof. Dr. Mario Fischer, Mitglied des wissenschaftlichen SCOPAR-Beratergremiums.

Wer von den weiter wachsenden Milliarden-Umsätzen im Online-Geschäft profitieren will, darf den Unternehmensauftritt im Internet nicht als lästiges Thema, sondern muss ihn als wesentlichen Erfolgsfaktor sehen.

SCOPAR-Fischer-E-Commerce-Beratung

LIVE auf der CeBIT am Donnerstag den 06. März 2008, 13:00 – 14:00 Uhr

Michael Jost: Herr Professor Fischer, wie groß schätzen Sie den durchschnittlichen Umsatzanteil von E-Commerce b2b / b2c heute und wo schätzen Sie liegt er 2010?

Professor Fischer: 2007 wird er wohl bei etwas über 18 Mrd. Euro gelegen haben. Die jährlichen Wachstumsraten werden nun langsam kleiner, was aber völlig normal ist. Spannend sind aber nicht die aggregierten Umsätze, sondern die, die ein einzelnes Unternehmen machen kann. Der Löwenanteil wird noch immer von den großen Multi-Channel-Versendern gemacht. Bei mittelständischen und kleineren Unternehmen ist noch viel zu holen. Für 2010 rechnet der Branchenverband des Deutschen Versandhandels damit, dass bereits die Hälfte des gesamten Versandhandelsvolumens via Online erzielt werden wird.

Michael Jost: Das sind beeindruckende Zahlen, aber im Online Geschäft gibt es ja einige „Big Player“, ist es da überhaupt möglich mit optimierten Online-Systemen von diesem Kuchen etwas abzubekommen?

Professor Fischer: Warum denn nicht? Im Web einzukaufen ist schneller, bequemer, oft günstiger und letztlich durch das Rückgaberecht für Konsumenten sogar „sicherer“. Auch eine optimierte Webseite, die gut in Suchmaschinen gefunden wird, hilft dem Offline-Umsatz. Das gilt für einen Frisör genauso wie für einen Nischenanbieter von Schlafanzügen für Zwerghamster. 14.000 Suchanfragen werden im Google-Netzwerk jede Sekunden gestartet, etwa ein Drittel davon hat einen lokalen Bezug. Die Menschen suchen zum Teil verzweifelt Produkte und Dienstleistungen – nur werden sie noch immer nicht oft fündig. Unternehmen nehmen häufig zu Unrecht an, eine eigene Webseite wäre ein lästiges Must-have und man könne damit kein Geld verdienen. Da bleibt unvorstellbar viel Geld auf der Straße liegen. Jacob Nielsen hat erst vor kurzem eine große Studie abgeschlossen, die besagt, dass im Schnitt 83% Umsatzsteigerungen durch Usability-Verbesserungen realisiert werden können.

Michael Jost: Das ist aber doch branchenabhängig! Was nütz ein optimierter Web-Auftritt einem Unternehmen, was nur „konventionelle“ Geschäfte macht?

Professor Fischer: Das trifft auf alle Branchen zu. Wem würde ein „problemlos gefunden werden“ denn nicht nützen? Wie sollen Neukunden ein Unternehmen finden, dessen Namen, Standort und Produktbezeichnungen sie noch nicht kennen? Das geht am einfachsten über eine vernünftig gestaltete und für Suchmaschinen optimierte Website.

Michael Jost: Wieviel Geld muss man in die Hand nehmen, um diese Chancen wahrzunehmen und wie lange dauert es, bis sich ein Erfolg einstellt?

Professor Fischer: Konzentriert man sich zunächst auf bezahlte Anzeigen in Google & Co. kann man oft schon mit wenigen Euro pro Tag mit einem Besucherzuwachs rechnen. Vorausgesetzt man geht mit dem Budget effizient um. Steckt man mehr hinein, kommen mehr Kunden raus. Eine einfache Rechnung. Die Frage der Budgethöhe stellt sich so eigentlich gar nicht. Gewinne ich mit 5 € einen neuen Kunden pro Tag, sind es zwei bei 10 €. Solange ich mehr als diese 5 € an einem Neukunden verdiene, stocke ich vernünftigerweise das Budget so lange auf, bis das volle Potential abgeschöpft ist. Anders als bei allen anderen Werbeformen muss man hier ja tatsächlich erst bezahlen, wenn auch wirklich Kunden auf die Website kommen, also auf Anzeigen klicken. Allerdings muss man eine nutzerfreundliche Seite für den Erstbesucher vorhalten. Das, was spleenige Agenturen oder selbstdarstellerische Chefs da oft publizieren, ist davon allerdings weit entfernt. Der potentielle Kunde verschwindet schneller wieder, als er gekommen ist. Leider wird hier teils gar nicht oder teils falsch gemessen. Robuste und aussagekräftige Kennzahlen liegen so gut wie nie vor. Ein reiner Blindflug ist das, was die meisten Unternehmen hier machen.

Michael Jost: Kann es sein, dass man durch einen mäßigen Online-Auftritt sogar Umsatzanteile verliert? Was sind denn die Kardinalsünden??

Professor Fischer: Natürlich! Meist dann, wenn die Mitbewerber besser sind bzw. Webseiten haben, die leichter zu bedienen und/oder zu verstehen sind. Als größte Sünden identifizieren wir bei unseren Tests und Analysen oft eine nicht intuitiv verständliche Navigation, lieblose Produktbeschreibungen und –bilder und komplizierte Bestellprozesse. Das Problem dabei ist, dass die Menschen im Unternehmen sich selbst oft gar nicht mehr vorstellen können, dass ein Außenstehender Produktbezeichnungen oder Fachbegriffe nicht kennt. Hier spielt oft die Betriebsbrille einen Streich. Wenn man selber tagtäglich mit Dingen umgeht, fällt es schwer einzusehen, dass andere Menschen Probleme beim Umgang haben können. Nicht selten finden wir bei Tests auch gravierende Fehler in der Programmierung. Selbst die einfachsten Fehlersimulationen, wie in ein Eingabefeld einen unerwarteten Wert einzugeben, bringen viele Shopsysteme noch immer zum Abbruch. Etwa 10 Prozent erstellen bei einer Stückzahleingabe mit einem Minuszeichen vor der Zahl eine Gutschrift. Oder man drückt unbedarft den Zurück-Knopf im Browser und alle Formulareingaben sind futsch. Wer dann „Diese Seite ist nicht mehr gültig“ zu lesen bekommt – der überlegt sich dreimal, ob er hier einen neuen Anlauf nimmt oder lieber gleich bei der Konkurrenz einkauft. Da geht definitiv Geld verloren.

Michael Jost: Ihre Argumente sind ja schon nachvollziehbar, warum nutzen Unternehmen denn dann sie sich bietenden Chancen nicht und geben sich mit mäßigen Webseiten und durchschnittlichen Shops zufrieden geben?

Professor Fischer: Weil man die vielen, teilweise verzweifelten Menschen, die mit dem Unternehmen Kontakt aufnehmen möchten nicht sehen kann. Sie sind allesamt anonyme Aufschläge auf einer Festplatte des Webserver. Aussagekräftige Kennzahlen werden nicht ermittelt und eine Auswertung der Bewegungsmuster der Besucher über die Webseiten unterbleibt bei den meisten Betreibern. In einem realen Ladengeschäft würden die Werksfeuerwehr, die Beratungsfirma Mac Ypsilon und der Chef höchstpersönlich anrücken, wenn nur 2 Prozent der Menschen etwas kaufen würden. Man würde sich auf die Lauer legen und beobachten, warum die Kunden so viele volle Einkaufswägen vor der Kasse stehen lassen. Warum so viele nur den Eingangsbereich betreten und auf dem Absatz wieder kehrt machen. Man würde die Gründe analysieren, abstellen und testen, ob nun wieder jeder neun von zehn etwas kaufen. Im Web wird das komischerweise wortlos akzeptiert. Das ist halt „irgendwie so“. Natürlich wird man keine Umwandlungsraten (Konversionsraten) von 80% erzielen können. Aber ein oder zwei Prozent sind einfach trotzdem zu wenig. Man muss umgekehrt denken! 98% der Besucher kaufen nicht? Woran könnte das liegen? Diese Haltung bringt ein Unternehmen weiter. Die Fehler, die Menschen abhalten zu kaufen, findet man meist schnell.

Michael Jost: Worauf kommt es denn dann besonders an, wenn man seine Internetpräsenz optimieren will?

Professor Fischer: Das ist theoretisch leicht gesagt, aber in der Praxis bedeutet es oft harte Arbeit: Die Seiten müssen leicht und einfach verständlich und bedienbar sein. Ohne Schnick-Schnack! Webseiten die Geld verdienen, bekommen keine Preise verliehen. Die Usability muss gut sein. Wenigstens gut. Die zweite Säule, die Stabilität für einen Umsatzzuwachs bringt, ist die Seiten für Suchmaschinen zu optimieren. Dazu muss man die richtige Programmiertechnik auswählen, die Suchworte der Suchenden kennen (nicht die des Unternehmens!) und man muss die geschriebenen Texte dahin gehend. Wer „Wir sind ein Hersteller von Bleistiften“ auf die Webseite schreibt, braucht sich nicht wundern, dass er mit dem Suchwort „Bleistift“ nicht gefunden werden kann. „Bleistiften“ sucht selbstverständlich niemand, der noch richtig im Kopf ist. Selbstverständlich sind in Sachen Suchmaschinen noch einige Aufgaben mehr zu bewältigen. Die alle hier aufzuzählen, würde aber den Rahmen sprengen. Man muss die Kunden also abholen – sorry: Sich von ihnen finden lassen. Und sie dann mit einer guten Usability möglichst leicht durch die eigenen Webseiten gleiten lassen: Zum Warenkorb, zur Kontaktseite oder auch zur Newsletteranmeldung. Wie auch immer die eigenen Ziele definiert werden.

Michael Jost: „Gefunden werden“ ist ja dann eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Web-Auftritt, Ist es demnach sinnvoll, sich auf eine optimierte Platzierung bei den dominanten Suchmaschinen in Deutschland / Europa / der Welt zu konzentrieren?

Professor Fischer: Nach unserer Erfahrung unbedingt! Auf das erste Ergebnis bei Google klicken etwa 46% aller Suchenden auf der ersten Seite. Auf Platz 6 noch durchschnittlich 4,5 %. Das bedeutet eine Besuchersteigerung von 1.000%, wenn man es von Platz 6 auf 1 schaffen sollte. Hat man einen funktionierenden Shop dahinter und alle Randbedingungen bleiben gleich, steigt auch der Umsatz um diese Dimension. Wer kaufmännisch ausgebildet ist, wird gleich erkennen, dass der Gewinn hier überproportional zum Umsatz steigern muss. Mit anderen Worten: Einige wenige, gute Platzierungen ganz vorne bringen deutlich mehr, als hunderte von Begriffen auf den Folgeseiten der Suchergebnisseiten von Suchmaschinen. Im deutschsprachigen Raum ist wohl derzeit eine Konzentration auf Google anzuraten. Hier tummeln sich mit allen Partnersites etwa 90-95% des gesamten Suchvolumens.

Michael Jost: Wenn die Platzierung auf der Ergebnisseite so wichtig ist, sollten Unternehmen dann gute Platzierungen zu kaufen?

Professor Fischer: Das richtige Business spielt sich auf der ersten Seite ab; hier klicken 90% der Nutzer. Das bedeutet, Seite 2 bis Ultimo teilen sich nur noch 10%. Damit kann man auch noch Geschäft generieren, aber in der Regel keines, das besonders viel Spaß macht.

Platzierungen kann man bei Google nicht kaufen. Man kann Werbeanzeigen für einzelne Suchworte buchen und ein Maximalgebot pro Klick angeben. Aber Google achtet auch hier auf die Relevanz. Es wird intern für jedes Suchwort ein Qualitätsfaktor ermittelt. Dieser fließt zusammen mit dem Maximalgebot in das Ranking der Anzeige je zur Hälfte mit ein. Passt ein Suchwort nicht zur Webseite wird der Algorithmus von Google schnell pampig und versauert den Werbetreibenden mit hohen Mindestgeboten von bis zu 8 € pro Klick die Schaltung. Sorgt man aber umgekehrt für treffende Suchworte und hohe Relevanz, wird man von Google durch hohe Platzierungen und niedrige Klickkosten belohnt. Besser wird billiger, tumb Geld bieten bringt auf Dauer wenig. Hier wird übrigens viel Geld von Unternehmen verblasen. Das Interface für Google-Adwords ist recht einfach zu bedienen – eine vernünftige Online-Kampagne anzulegen allerdings nicht. Vom notwendigen Verständnis, wie Google rechnet, ganz zu schweigen. Daher findet man in einschlägigen Foren auch immer wieder großes Gejammer. Unternehmen sparen da oft an der falschen Stelle. Online-Werbung ist diffizil und komplex. Nur weil man MS Word bedienen kann, kann man noch lange keinen überzeugenden Brief schreiben. So ist es hier wohl auch.

Michael Jost: Wodurch versäumen Unternehmen denn typischerweise TOP-Platzierungen bei Suchmaschinen?

Professor Fischer: Sie lassen Agenturen Technologien einsetzen, die Suchmaschinen den Weg zur Inhaltserkennung der Seiten verwehren. Ein großes Problem, denn woher soll ein Unternehmen, das Bremsklötze herstellt, wissen, welche Techniken Suchmaschinen nicht schmecken. Webagenturen verdienen aber mit sog. Flash-Animationen viel mehr Geld als mit einfachen Webseiten. Dazu kommt, dass selbst auf das Web spezialisierte Agenturen oft noch immer nicht wissen, wie eine Seite optimal für Suchmaschinen gestaltet werden muss. Oft ist es gar kein böser Wille oder die Maxime, möglichst viel Umsatz aus einem Auftrag zu generieren. Es ist schlicht Unkenntnis. Sie werden zu Recht fragen, ob es denn nicht zum Handwerkszeug eines Webdesigners gehört, wenigstens ein kein wenig auch an Suchmaschinen zu denken? Da bin ich unschlüssig. Einerseits sollte er die Basics beherrschen. Umgekehrt ist Suchmaschinenoptimierung heute eine Tätigkeit, die sehr viel Know-how und sehr viel Beschäftigung mit dem Thema voraussetzt. Ein „normaler“ Webdesigner oder eine Agentur kann das heute gar nicht mehr vernünftig leisten. Es ist ein Spezialjob geworden. Allerdings ist es eine Todsünde, einen Spezialisten erst dann einzubinden, wenn schon alles fertig ist. In den meisten Fällen muss dann vieles wieder aufgebrochen werden. Geld und Zeit wird verschwendet.

Michael Jost: Also gut, der potentielle Kunde hat mich gefunden, jetzt soll er am besten etwas bei mir kaufen. Wie bekomme ich ihn dazu? Was ist denn wichtig??

Professor Fischer: Gerade wenn Besucher über Suchmaschinen kommen, geben sie einer Webseite wenig Zeit. Etwa eine Sekunde hat man, um zu visualisieren, worum es hier genau geht. Tippt jemand einen Domainnamen von einer Visitenkarte ein, verhält er sich dagegen völlig anders – und toleranter. Beim unserem „First-Impression“ Test stellen wir immer wieder fest, dass man auf vielen Webseiten beim besten Willen auf diesen ersten Blick nicht erkennen kann, was der Betreiber macht bzw. anbietet. Man darf das Umfeld eines Suchmaschinennutzers nicht vergessen: Er kommt von einer Seite mit zehn Alternativen. D. h. er hat nach dem Klick auf den Zurück-Button noch weitere, vielversprechende Möglichkeiten. Warum soll er sich mit einer kompliziert wirkenden Seite rumschlagen? Warum soll er den „Unternehmensvisions-Film“ mit „Skip intro“ überspringen, wenn er nicht mal weiß, was das bedeutet? Das Design bestimmt zum großen Teil mit, ob es den Besuchern Spaß macht und Ihre Amygdala Dopamin ausstößt. Wir sehen zum Beispiel gerne andere Menschen auf Webseiten – eine Augenpartie kann schon reichen, um eine Webseite sympathischer zu machen. Oder: Wir klicken gerne auf dreidimensionale Buttons. Viel lieber als auf flache Rechtecke mit „kaufen“. Solche Aufzählungen könnte man endlos fortsetzen. Leider gibt es wenig richtig ausgebildete Webdesigner, die dieses Handwerk auch wirklich gelernt haben. Sie beherrschen die Technik – meist im Eigenstudium. Warum muss ein Setzer zwei Jahre lernen? Weil er Farbenlehre, Typografie oder Kerning kennen und deren gezielten Einsatz lernen muss. Wir brauchen einfach zu viele Webdesigner und sie schießen wie Pilze – leider eben oft ungelernt- aus dem Boden. Welches Unternehmen würde einen ungelernten Mitarbeiter an die Gestaltung eines Prospektes, eines Messeaufbaus oder eines Schaufensters ran lassen? Eben.

Michael Jost: Können Sie ein paar Beispiele und Beispielunternehmen für schlechte Benutzerfreundlichkeit (Usability) nennen?

Professor Fischer: Das Web ist voll davon und jeder Nutzer ärgert sich mindestens einmal pro Tag über Webseiten, die wie zerplatzte Maikäfer wirken. Z. B. Dell verlangt seinen Käufern schon ein hohes Maß an Leidensfähigkeit ab, wenn diese online einen PC oder ein Notebook zusammen stellen möchten. Dort wird seit Jahren fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Aus meiner Sicht ist es kein Wunder, dass Dell – die übrigens hervorragende Produkte herstellen! – immer weiter abrutscht. Bei den Online-Sünden grenzt es an ein Wunder, dass dort überhaupt nennenswert Produkte abgesetzt werden können. Wahrscheinlich fängt die Hotline viel ab. Aber auch Unternehmen wie BMW muten ihren Besuchern einiges zu. Deren Webauftritt wurde vor kurzem komplett in Flash umgestellt. Man kann dort nun die Fahrzeuge um 360 Grad drehen. Eine hübsche Spielerei, die den Vorstand sicher begeistert hat. Und der Kunde? Welches denkbare Kundenproblem löst es, einen 3er BMW in Matchboxautogröße drehen zu können? Mir fällt keines ein, denn jeder sieht diese Autos jeden Tag im Original auf jeder Straße. Von schräg hinten muss ich die mir im Web bestimmt nicht ansehen. Umgekehrt war das Budget mit diesen Spielereien wohl aufgezehrt. Was die potentiellen Käufer interessiert, finden sie bei BMW nicht – zumindest nicht auf den ersten Blick. Preise? Verbrauch? Beschleunigung? Fehlanzeige. Man muss sich ein oder zwei mehrere Megabyte große PDF-Dokumente downloaden. Eben die Prospekte und Preislisten – diesmal in Originalgröße und auch mit allen leeren (Rück-)Seiten des Originalprospekts. Das wirkt nicht gerade kundenfreundlich. Der Link für einen neue Farbpatone nach dem Selbstausdruck fehlt allerdings noch. Was ich damit meine ist, dass noch immer nicht nachgedacht wird, was den Besucher nützt und welche Informationen ihm helfen. Stattdessen versucht man ihn wie im Kaufhaus zu „emotionalisieren“. Klassischer Zitronenstaub aus der Marketingwelt zur Kaufverführung funktioniert im Web eben nur bedingt. Dort gelten andere Gesetze.

Michael Jost: Ok, gefunden werden und dann den Besucher nicht verjagen. Wie komme ich denn zu einer guten Webseite, die auch gefunden wird? Wie lange dauert eine Optimierung, kann man stufenweise vorgehen oder ist es sinnvoller einen „Big-Bang“ zu realisieren?

Professor Fischer: Das hängt davon ab, was man auf einer Website vorfindet. Sind es gravierende Fehler in der Usablility und stellt sie für die Robots einer Suchmaschine hohe Hürden dar, sollte man diese zuerst und am Stück beheben. Danach schließt sich das Finetuning an. Eine Website ist im Grunde nie „fertig“. Der Vorteil ist, das jede positive Maßnahme sich in der Regel auch in einer Verbesserung der Kennzahlen (Neukundengewinnung, Umsatz, Gewinn ect.) niederschlägt. Dazu gehört natürlich auch, ein aussagekräftiges Controlling einzurichten, damit weitere notwendige Optimierungsmaßnahmen erkannt und deren Umsetzung auch gemessen werden können.

Michael Jost: Klingt ja alles sehr überzeugend, trotzdem ist das ja alles nicht umsonst und am Ende zählt der greifbare Erfolg. Wieviele der von Ihnen unterstützen Unternehmen haben denn nachweislich ihren Online-Umsatz bzw. Umsatz durch die Online Aktivitäten verbessert? Um wie viel?

Professor Fischer: Das ist bei den meisten Unternehmen der Fall. Tuned man einen Rennwagenmotor, das Fahrwerk und andere Dinge, kann man hinterher schneller am Ziel sein. Ob man schneller als die Konkurrenz ist, hängt aber auch vom Fahrer ab. Wir haben Kunden, die ihren Umsatz über das Web mehr als verdoppelt haben. Einer hat uns erst letztes Jahr gebeten, „ein klein wenig langsamer zu machen“, weil er mit seinem kleinen Unternehmen die Anfragen, die teilweise plötzlich weltweit kommen, gar nicht mehr abarbeiten kann. Als etwas älterer, gewachsener Unternehmer misstraut er der Stabilität des Online-Schubs noch und baut daher seine Kapazitäten nicht entsprechend auf. Vorsicht ist aber durchaus auch als eine vernünftige Strategie zu sehen. Niemand kann den dauerhaften Erfolg via Suchmaschinen seriös garantieren. Lässt sich eine Suchmaschine einen neuen Filter einfallen, kann es durchaus passieren, dass die Rankinglisten völlig durcheinander geraten. Wir haben auch Kunden, die durch unbedachten Linktausch und den Einkauf bezahlter Links Strafen von Google bekommen haben und verzweifelt nach einem Umsatzeinbruch von 90% (!) bei uns anfragen. Nach einer eingehenden Analyse muss man dann leider manchmal feststellen, dass die Domain „verbrannt“ wurde und der Shop wohl unter dieser Adresse nie mehr oder nur sehr aufwendig wieder auf die erste Ergebnisseite geholt werden kann. Aber in der Regel funktioniert die Formel: „Sich von mehr interessierten Neukunden finden lassen + möglichst viele dieser neuen Besucher durch gute Usability durch den Auftritt geleiten = Mehr Anfragen, mehr Aufträge, mehr Umsatz“ recht gut. So gut, dass wir vor viele Jahren damit aufhören konnten, aktiv Werbung für uns zu machen. Alle Anfragen bei uns beruhen auf Weiterempfehlungen und unserem guten Ruf. Erst kürzlich hat uns ein Mitarbeiter eines großen DAX-Unternehmens, der an einem firmeninternen Know-how Workshop teilgenommen hat, berichtet, dass die ersten Umstellungen an der Website den Traffic über Google auf der Webseite glatt verdoppelt hat. Was mich persönlich sehr freut, denn unabhängig, dass wir unsere Brötchen mit solchen Dingen verdienen, ist das auch ein Stück aktive Wirtschaftshilfe. Und das tut auch dem Standort Deutschland gut.

Michael Jost: Herr Professor Fischer, vielen Dank für das Gespräch!




Neuer Leiter des IT-Consultings

Dezember 2007: Michael Jost neuer Leiter des IT-Consultings bei SCOPAR

Michael Jost hat mit sofortiger Wirkung die Leitung des IT-Consulting bei SCOPAR – Scientific Consulting Partners übernommen. Vor seinem Engagement bei SCOPAR war er bis vor einem Jahr als Bereichsleiter IT bei der Techem AG tätig.

Der Diplom Wirtschaftsinformatiker Jost wird sich um den weiteren Ausbau des strategischen Beratungsangebotes von SCOPAR kümmern, bei dem Wissenschaftler und erfahrene Manager als Berater in den Projektteams zusammenarbeiten.

 

Frage: Herr Jost, was hat Sie nach 13-jähriger Tätigkeit in der IT-Branche, zuletzt bei der Colt Telekom in Frankfurt und London sowie als IT-Bereichsleiter der Techem Energy Services, bewogen, die Leitung des IT-Consulting bei SCOPAR zu übernehmen?

Jost: Mich lockt die Herausforderung, nach Jahren der verantwortlichen Tätigkeit in eine beratende zu wechseln: Nachdem ich auf Führungsebene für bis zu 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 17 europäischen Standorten verantwortlich war und als Manager über Erfahrungen im Banken-, Energie- und Finanzdienst-Sektor, in der Telekommunikation sowie in Software- und Systemhäusern verfüge, möchte ich diese Kenntnisse umsetzen und Unternehmen zur Verfügung stellen.

 

Frage: Warum haben Sie sich für SCOPAR entschieden

Jost: Mich hat das Konzept von Scientific Consulting Partners überzeugt: Durch die außergewöhnliche Kombination aus Pragmatismus und Wissenschaft und einem intensivem wie individuellen Eingehen auf die spezifischen Ziele eines Unternehmens entwickeln sich als Resultate der Zusammenarbeit brillante Leistungen. Ich hätte als IT-Verantwortlicher gerne mit einem Partner wie SCOPAR zusammengearbeitet, leider sind wir uns in der Zeit nicht über den Weg gelaufen.

Frage: Mit welchen Mitarbeitern werden Sie in die Beratung gehen?

Jost: SCOPAR kann mit seinen drei Säulen – Strategy-/Management-Consulting, HR-Consulting und IT-Consulting – in sich stimmige Beratung, Coaching und Reviews gewährleisten. Bei der Analyse der Ist-Situation, der Strategie- und Konzeptentwicklung sowie der Umsetzung der Maßnahmen gehen wir stets ganzheitlich und wissenschaftlich fundiert vor und beziehen die Mitarbeiter unserer Kunden eng in die Projekte mit ein.

Eine entscheidende Rolle spielt hier sicher das Team der Mitarbeiter: Mit einer gelungenen Kombination aus Managern, Wissenschaftlern und herausragenden  Beratern treten kompetente Fachkräfte auf den Plan, die über einen umfangreichen Erfahrungsschatz verfügen und die Führungskräfte in den Unternehmen überzeugen können.

Frage: Sie haben sich hohe Ziele gesetzt, die Ihren ganzen Einsatz erfordern. Wie werden Sie als Ausgleich Ihre spärliche Freizeit nutzen?

Jost: Ich bin Vater dreier Kinder und singe mit Begeisterung in einem Chor. Meine Kinder sorgen schon dafür, dass ich nicht nur die Arbeit im Kopf habe und das Singen entspannt ungemein, auch wenn es auch da um Spitzenleistungen geht.

Der gebürtige Giessener Michael Jost betreut bei SCOPAR die Schwerpunkte Strategieentwicklung und Umsetzung, Portfolioanalyse, Business-Alignment, IT-Governance, Change Management, Kunden- und Serviceorientierung (ITIL), IT-Services, Leistungsverrechnung, Leadership, Leistungsoptimierung, Mitarbeiterengagement, IT-Relationship, Stakeholder-Management, Projektroadmaps und Multiprojectmanagement.

Pressekontakt

SCOPAR – Scientific Consulting Partners

Maximilianstraße 35a

80539 München

Fon: +49 – 89 – 958 98 065

Fax: +49 – 89 – 958 98 066

E-Mail: info@scopar.de

Web: www.SCOPAR.de




Projektbewertung und -priorisierung mit Plan

14. Juni 2007: „Projektbewertung und -priorisierung mit Plan – ganzheitlich und transparent“

Augsburg ab 8.45 Uhr im Dorint-Hotel 

Eine ganzheitliche Bewertung und Priorisierung von IT-Projekten verbessert die Entscheidungsgrundlage und spart Geld. Dies erfordert jedoch eine systematische Auseinandersetzung mit den Erfolgsperspektiven von IT-Projekten. Wichtig dabei ist die Transparenz über qualitative und monetäre Nutzenbeiträge von IT-Projekten sowie den Wirkungszusammenhang zwischen IT-Projekten und Geschäftsprozessen. Ein qualifiziertes Portfoliomanagement gibt einen generellen Anstoß zum tieferen Nachdenken über Projekte (bis hin zur Aufdeckung von ?Alibiprojekten? oder ?Gewohnheitsprojekten?) und ist die Basis zur fundierten Entscheidung über Mittelzuteilung auf IT-Projekte.

„… Um im Wettbewerb zu erfolgreich bestehen, müssen Unternehmen und deren IT-Entscheider ihre IT-Innovationen und IT-Projekte stets hinsichtlich des strategischen Nutzens bewerten. Erfolgreich ist, wer auf die richtigen Innovationen und Projekte setzt.“ (Prof. Dr. Rudolf Dögl)




Ganzheitliche Bewertung von IT-Projekten

12. Juni 2007: „Ganzheitliche Bewertung und Priorisierung von IT-Projekten“

Prof. Dr. Rudolf Dögl referiert bei ITnetworx in Nürnberg zum Thema „Ganzheitliche Bewertung und Priorisierung von IT-Projekten“. 

Der Vortrag von Herrn Professor Dögl zeigt anhand der Methode S-BIP_IT, wie ein IT-Portfoliomanagement ganzheitlich erfolgen kann. Ganzheitlich bedeutet, neben Kostenaspekten vor allem auch strategische, qualitative, zeitliche und Flexibilitäts-Aspekte, sowie Wettbewerbsaspekte zu berücksichtigen. Herr Professor Dögl erläutert, wie Sie eine Auswahl Ihrer geplanten Projekte anhand des konkreten Nutzens für die IT und für Ihr Unternehmen vornehmen können.